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Pixelpark Finger weg


17.08.2001
Die Telebörse-online

Die Analysten von "Die Telebörse-online" empfehlen die Finger von der Aktie Pixelpark (WKN 514350) zu lassen.

Das Großreinemachen bei dem Unternehmen hinterlasse deutliche Bremsspuren in der Bilanz. Im zweiten Quartal habe Pixelpark einen operativen Verlust von fast 21 Millionen Euro verzeichnet. Davon würden zwar knapp 10 Millionen Euro auf Abschreibungen entfallen, trotzdem bleibe unterm Strich ein sattes Minus aus der Geschäftstätigkeit von 11 Millionen Euro. Dies vergleiche sich mit einem auf 23,4 Millionen Euro gesunkenen Umsatz.


Jetzt solle ein Effizienzprogramm das schwankende Geschäft wieder in Schwung bringen. So seien alle Büros, die sich nicht in Kerneuropa befänden, geschlossen worden und rund 300 Mitarbeiter seien entlassen worden. Bertelsmann habe dem Vorstandschef Paulus Neef noch eine letzte Gnadenfrist erteilt. Im Frühjahr habe das Gütersloher Unternehmen 15 Millionen Euro investiert, so dass sich Pixelparks Cash-Polster auf 27 Millionen Euro erhöht habe. Nun sollten bessere Zeiten anbrechen und Neef rechne mit einer Erholung des Marktes im vierten Quartal. Dann solle auch die operative Gewinnzone erreicht werden.

Gemäß den Analysten sollte man sich an Mai erinnern, bevor man euphorisch werde. Damals habe der Vorstandschef im zweiten Quartal ein moderates Umsatz- und Gewinnwachstum erreichen wollen. Dieses Versprechen habe sich in Luft aufgelöst. Die Jahresprognose werde wahrscheinlich das gleiche Schicksal ereilen. Die meisten Experten würden es für praktisch ausgeschlossen halten, dass sich der hart umkämpfte Multimedia-Markt erholen könne, solange die Konjunktur weiter schwächele und die großen Industrie-Konzerne ihre Internet-Budgets weiterhin drastisch zusammenstreichen würden.

Solange die Multimedia-Agentur Pixelpark nicht endlich selbst Geld verdiene, würden die Berliner weiterhin am Tropf von Bertelsmann hängen. Weil Bertelsmann aber für 2003 den Börsengang plane, könnte es durchaus passieren, dass sie sich zuvor von Pixelpark trennen, falls sich ihre Investitionen bis dahin nicht auszahlen würden.

Daher raten die Wertpapieranalysten von "Die Telebörse-online" Finger weg von dieser Aktie.




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